Unser Schullandheim

 

Endlich ist der Tag gekommen auf den die Viertklässler so lange gewartet haben: Der Tag an dem wir ins Schullandheim gehen!

Ich konnte in der Nacht vor der Abreise kaum schlafen und am Morgen bin ich sehr früh aufgewacht. Als ich am Bahnhof ankam waren schon alle Klassenkameraden genau so aufgeregt und froh wie ich.

Vom Rottweiler Bahnhof sind wir mit dem Zug ins Donautal nach Beuron gefahren. Und dann wanderten wir Berg hoch und Berg runter mehr als drei Stunden, bis zur Burg Wildenstein.

Nachdem wir uns den Burghof, die Burgbrücken und –gräben ein wenig angeschaut haben, durften wir in unsere Zimmer und uns eine Pause gönnen.

Die Betten mussten wir selbst beziehen mit Leintuch und Bettwäsche und das war für manche gar nicht so leicht. Einige Zeit später hat uns Herr Hafner durch die Burg geführt. Wir haben kleine und große Räume gesehen mit kleinen und großen Fenstern. In dieser Burg gab es einen großen Festsaal und auch eine kleine Kapelle, in der viele Bilder zu sehen waren. Manche davon zeigten den früheren Burgbesitzer namens Gottfried und seine Familie. In der Kapelle sagte Herr Hafner wir sollen alle in die Mitte des Raums stehen und zu der Öffnung in der Decke schauen. Dann hat er an einem Knopf am Altar gedreht und rief: „Die Falltür unter euch zum Geheimgang geht auf. Vorsicht, ihr fallt!!!“ Alle erschraken und sprangen zur Seite. Das war lustig. Aber er hatte nur Spaß gemacht. Die Falltür war an einem anderen Ort und wir fielen nicht! Es gab auch einen Geheimgang und ein Gefängnis mit Folterraum.

Nach der Führung haben wir im Speisesaal das Abendessen gegessen. Und gleich danach gings los mit Herr Hafner zur Nachtwanderung. Herr Hafner hat lustige Tiergeräusche gemacht, die sich wie bei echten Tieren anhörten. Und die Eulen Max und Mia, die wir am Nachmittag schon im Gehege kennengelernt haben,  haben auf die Eulengeräusche geantwortet.

Nun war die Zeit gekommen, schlafen zu gehen. In der Nacht schliefen wir nicht so viel und am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es die Berge wieder hoch und runter zum Bahnhof und nach Hause. Das war ein Erlebnis. Alles zusammen sind wir ungefähr 14 Kilometer gewandert. Erschöpft und müde aber glücklich sind wir zuhause angekommen.

 

Von Lea, Fynn, Lasse und den anderen Kindern der Klasse 4